Mit Spielleitplanung auf einem guten Weg!

16.12.2019| Dieter Janßen| Fraktionsvorsitzender SPD in Jever

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Mit Spielleitplanung auf einem guten Weg!

Spielplätze und die Spielleitplanung waren seit Jahren ein Reizthema. Nun sind wir mit dieser Thematik seit der letzten Ratsitzung am 12. Dezember 2019 aber in ruhiges Fahrwasser gekommen. Die Beharrlichkeit der betroffenen Anlieger von Spielplätzen, die verkauft werden sollten, und der Kampf um diese Plätze hat sich gelohnt! Hier sind besonders die Spielplätze Masurenweg in Rahrdum, Jenaer Straße und Milchstraße zu erwähnen.

Wir als SPD-Fraktion haben die Spielleitplanung konstruktiv und auch kritisch begleitet und von Beginn an eine klare Meinung in den Gremien des Rates vertreten. Für uns stand immer im Vordergrund: "Spielplätze sind wichtiger als Steine und Beton"!

Schon in der Stadtplanungsausschuss-Sitzung am 14. 10. 2015 hatte ich für meine Fraktion gesagt, das wir die damals vorgesehene Reduzierung der Spielplätze um ein Drittel 15 von 45 nicht mittragen würden und den Antrag gestellt, die Beschlussfassung zurückzustellen, um erst einmal Bereisungen aller zu schließenden Plätze vorzunehmen.

Dies haben wir als Fraktion dann 2015 auch so gemacht und der Verwaltung anschließend ein Papier an die Hand gegeben, welche Plätze wir behalten und welche nach unserer Meinung auch stillgelegt werden könnten. Hätten wir nicht schon damals die Notbremse gezogen und eine klare Linie vertreten, wären viele Plätze schon verkauft worden!

In diesem Jahr hatten wir noch den Antrag gestellt, die Fläche des Bolzplatzes Johannes-Brahms-Straße der Wohnungsbau-Gesellschaft Friesland zur Verfügung zu stellen, um hier günstigen Mietraum für den sozialen Wohnungsbau zu schaffen, ähnlich wie in der Normannenstraße schon geschehen.

Mit der Lösung und der Beschlusslage Verkauf des Platzes Am Mühlentief, Teilverkauf des Spielplatzes Georg-von-der-Vringstraße und der Aufgabe des Bolzplatzes Johannes-Brahms-Straße sind wir so einverstanden und haben auch Kompromissbereitschaft gezeigt.

Der Spielplatz "Brookmerlandring" soll vorbehaltich der abschließenden Bauleitplanung (Ausweisung eines Kinderspielplatzes) für das neue Baugebiet "An den Schöfelwiesen" aufgegeben und in Bauplätze umgewandelt werden. Ganz wichtig war uns, dass die Verwaltung noch mit den jeweiligen Anliegern Gespräche über den Vorschlag des Rates führen muss.

Im nächsten Jahr werden durch die evtl. Verkäufe und den festen Betrag, der im Haushalt beschlossen wurde, ca. 200.000 bis 250.000 Euro zur Verfügung stehen, um viele Spielplätze in Jever zu verbessern bzw. aufzuwerten.

Ich sage klar und deutlich: "Wir in Jever können stolz auf unsere Stadt, unsere Familienfreundlichkeit und auch unsere Streitkultur sein. Deshalb ist es auch gut, das wir so viele Spielplätze haben und dass so viele Bürger sich eingebracht und um ihre Spielplätze gekämpft haben."

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